Rastertechnologie: Hybrid Screening

Hybrid Screening bietet höhere Rasterfeinheiten bei vollem Erhalt der Lichter- und Tiefenzeichnung. Es vereint damit die Vorteile der amplitudenmodulierten (AM) und frequenzmodulierten (FM) Rastertechnologie.

Technisch gesehen werden bei diesem Raster der kleinste zu druckende Punkt im Licht und die kleinste Punktöffnung in der Tiefe festgesetzt und nicht unterschritten. Damit erhöht sich die Detailwiedergabe im Druck, was die Qualität des Druckbildes insgesamt erhöht.

Die folgende Abbildung zeigt die Verteilung der Rasterpunkte bei Hybrid Screening:

Hybrid Screening
Abbildung: Heidelberger Druckmaschinen AG


Je nach Belichtertechnologie und dem verwendeten Plattentyp sind damit Rasterfeinheiten bis zu 160 Linien pro Zentimeter möglich.

Dabei folgt anders als bei der stochastischen FM-Technologie der Punkt der Winkellage des AM-Rasters. So entsteht ein glatter Tonwertübergang. Das Ergebnis ist eine bessere Zeichnung, Moiréeffekte lassen sich vermeiden und kritische Hauttöne werden "glatt" wiedergegeben.

Für die Wiedergabe von Schwarz/Weiß-Reproduktionen wurde der Schwarzauszug auf eine bessere Winkellage gelegt.

In den Tiefen und Lichtern kommen die Vorteile des Hybridrasters voll zur Geltung.
Besonders bei Motiven mit Detailzeichnung in den Tiefen und Lichtern kommen die Vorteile des Hybridrasters voll zur Geltung.


Die Vorteile des Rasters auf einen Blick:

  • Erhöhung der Druckqualität
  • perfekte Verläufe
  • homogene Volltonflächen
  • kleine Schriften bleiben gut lesbar
  • Vermeidung von Moiréeffekten
  • universell einsetzbar
  • selbst für schwierige Bildmotive geeignet
  • unkritisch bei unveränderten Nachdrucken